Soziale Woche der 5. Klasse
Am Montag, dem 1. Februar, startete unsere „Soziale Woche" im Blinden- und Sehbehindertenheim in Schwarzach.
Zuerst wurden wir von heimeigenen Bussen am Bahnhof in Schwarzach abgeholt. Im Heim angekommen, sahen wir einen Film über die verschiedenen Sehbehinderungen. Anschließend konnten wir es am eigenen Leib spüren, fühlen, riechen und schmecken, wie es ist, nichts zu sehen.
Als wir die Augenbinden abnahmen, merkten wir, wie schwer es sein muss, blind zu sein und wir waren dankbar, einen klaren Blick zu haben. Danach stellte uns eine seit ihrer Kindheit blinde Frau einige Hilfsmittel für den Alltag vor und wir konnten sie fragen, was uns interessierte.
Um 12 Uhr war leider der beeindruckende und lehrreiche Vormittag vorbei, doch wir wussten, dass eine wunderbare Woche mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen vor uns liegt.
Die nächsten drei Tage verbrachten wir einzeln oder in kleinen Gruppen in verschiedenen sozialen Institutionen, wie zum Beispiel der Lebenshilfe, dem Schulheim Mäder, der Caritas oder in einigen Seniorenheimen.
Am Freitag kam es in der Schule wieder zu einem Treffen der ganzen Klasse mit Frau Prof. Willi, bei dem wir über die vergangenen drei Tage sprachen. Wir schilderten unsere Erlebnisse und jede durfte ein Plakat gestalten und es anschließend der Klasse vorstellen.
Die vielen Eindrücke machten uns auf der einen Seite glücklich, aber andererseits auch nachdenklich.
Wir waren alle der Meinung, die Woche hätte länger dauern sollen und viele von uns könnten sich sogar vorstellen, später einen sozialen Beruf zu ergreifen.
Es war eine wunderschöne Woche, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.





